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Fokus: Stadtrat entscheidet sich für Superblock
Winterthur, 24. November 2009 - Der Stadtrat will mehrere Hundert Arbeitsplätze der Stadtverwaltung im Vorhaben Superblock auf dem Sulzerareal Stadtmitte zusammenführen. Er unterbreitet diesen Standortentscheid dem Grossen Gemeinderat zum Beschluss. Der Superblock ist am besten geeignet, um die Ansprüche der Bevölkerung an eine zeitgemässe und effiziente Verwaltung langfristig zu erfüllen.
Das Projekt Fokus bezweckt die Zusammenführung von 25 städtischen Anschriften mit rund 760 Arbeitsplätzen an einem gemeinsamen Standort. In den vergangenen Monaten stand die Projektleitung in einem regen Austausch mit den beiden verbliebenen Anbietenden des Vorhabens Superblock auf dem Sulzerareal Stadtmitte sowie eines Neubauprojekts im Grüzefeld. Die von den Anbietenden zur Verfügung gestellten Unterlagen erlaubten eine detaillierte Beurteilung der beiden Varianten. Aufgrund dieser Beurteilung hat sich der Stadtrat nun zu Gunsten des Superblocks auf dem Sulzerareal Stadtmitte entschieden. Er legt diesen Entscheid dem Grossen Gemeinderat zur Beschlussfassung vor.
Das Vorhaben Superblock entwickelte sich aus einer Testplanung mit internationaler Beteiligung. Es besticht durch seine ausgesprochen zentrale Lage für die Bevölkerung. Das Sulzerareal Stadtmitte ist aus allen Stadtkreisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und grenzt an die Altstadt und den stark frequentierten Hauptbahnhof. Auch wirtschaftspolitische Gründe sprechen für das Sulzerareal Stadtmitte. Der Superblock bietet ausser für die Stadtverwaltung genügend Platz für einen Teil der Mitarbeitenden der Axa Winterthur. Die Stadtverwaltung könnte den nördlichen und der Versicherungskonzern den südlichen Teil des Neubauvorhabens belegen. Die Axa Winterthur tritt dabei als Investorin des gesamten Gebäudekomplexes auf und ermöglicht eine städtebauliche Signalwirkung für das ehemalige Industriegelände. Mit der Zusammenführung eines Teils der Stadtverwaltung auf dem Sulzerareal Stadtmitte, welche auf 2014 möglich wäre, erwartet der Stadtrat eine namhafte Verbesserung seines Finanzhaushalts von jährlich 2,5 bis 3,2 Millionen Franken.
Das Projekt Superblock ist am besten geeignet, um die Ansprüche der Bevölkerung an eine zeitgemässe und effiziente Verwaltung langfristig zu erfüllen. Fokus ist ein wichtiger und konsequenter Schritt zu einer kundenorientierten und kostengünstigen Stadtverwaltung.
Nach dem Standortbeschluss des Grossen Gemeinderates wird der Stadtrat für die Umsetzung einen Projektantrag an den Grossen Gemeinderat zuhanden der Volksabstimmung ausarbeiten, der im kommenden Jahr den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern unterbreitet werden soll.


